SignNow-Alternative auf Deutsch: der ehrliche Vergleich
Kurzantwort: Für Freelancer und kleine Betriebe in Deutschland ist KiwiSign eine SignNow-Alternative mit Abrechnung in Euro statt US-Dollar, ohne Invite-Deckel (SignNow: 100 pro Nutzer/Jahr), Servern in Deutschland und Rechnungen & Nachfassen inklusive — pauschal ab 19 €/Monat statt pro Nutzer. SignNow ist stark, wenn du viele Integrationen und ein US-zentriertes Setup brauchst.
Zuletzt aktualisiert: August 2026 · Preise laut SignNow-Website (2026). Die Tabelle ist bewusst ehrlich.
| KiwiSign | SignNow | |
|---|---|---|
| Rechtsgültig nach eIDAS | ||
| Server in Deutschland (DSGVO) | US-Anbieter | |
| Abrechnung in Euro | ||
| Empfänger braucht kein Konto | ||
| Preismodell | pauschal, ab 19 €/Monat | pro Nutzer (8–30 $) |
| Limit bei Unterschriften | keins im Abo | 100/Nutzer/Jahr, dann +1,50 $ |
| Dauerhaft kostenloser Plan | ja (Selbst-Signieren) | |
| Rechnungen schreiben inklusive | ||
| Automatisches Nachfassen inklusive | nur höhere Tarife | |
| Mehrere Dokumente über EINEN Link | ||
| Dokument per Handy-Kamera scannen | ||
| Deutschsprachige Oberfläche & Support | teilweise |
Für wen ist welche Lösung?
KiwiSign passt zu dir, wenn du als Freelancer oder kleines Team in Euro planbar abrechnen willst, keinen Jahres-Deckel auf Unterschriften brauchst und Angebot, Unterschrift, Rechnung und Nachfassen in einem deutschen Werkzeug haben willst.
SignNow passt besser, wenn du tiefe Integrationen (Salesforce, CRM-Workflows) und ein US-zentriertes Team-Setup brauchst und mit Abrechnung in US-Dollar leben kannst.
Was kostet der Unterschied wirklich? (Rechenbeispiel)
Ein Freelancer mit ca. 10 Signatur-Vorgängen pro Monat zahlt bei KiwiSign Start 228 € im Jahr — inklusive Rechnungen, Nachfassen und Dauerlink-Formularen. SignNows Business-Tarif (8 $/Nutzer/Monat) klingt günstiger, deckelt aber bei 100 Einladungen pro Nutzer/Jahr; für Erinnerungen und Zahlungsanfragen brauchst du Business Premium (15 $/Nutzer/Monat). In Summe zahlst du in US-Dollar, mit Deckel und ohne Rechnungswesen — bei KiwiSign ist beides drin, in Euro.
Kurz erklärt: Wann reicht die einfache Signatur?
Die eIDAS-Verordnung kennt drei Stufen: einfache (EES), fortgeschrittene (FES) und qualifizierte (QES) elektronische Signatur. Für Angebote, Verträge, Aufträge, NDAs und Einwilligungen genügt die einfache/fortgeschrittene Signatur — sie ist vor Gericht als Beweis zugelassen. Nur wenige Dokumente mit gesetzlicher Schriftform (§ 126 BGB) verlangen QES.
Vertiefung: Ist die digitale Unterschrift rechtsgültig? · vs. DocuSign · vs. Yousign · vs. Adobe Sign
Häufige Fragen
Was ist eine gute SignNow-Alternative in Deutschland?
KiwiSign ist eine SignNow-Alternative für Freelancer und kleine Betriebe: Abrechnung in Euro statt US-Dollar, kein Deckel bei den Unterschriften-Einladungen und Server in Deutschland (DSGVO). Rechnungsstellung und automatisches Nachfassen sind inklusive — bei SignNow braucht man dafür Zusatz-Tools.
Ist KiwiSign günstiger als SignNow?
Für kleine Teams meist ja. SignNow rechnet pro Nutzer in US-Dollar ab (Business 8 $, Premium 15 $, Enterprise 30 $/Nutzer/Monat) und deckelt jeden Tarif auf 100 Einladungen pro Nutzer/Jahr; darüber kostet jede weitere ca. 1,50 $. KiwiSign kostet pauschal ab 19 €/Monat ohne diesen Deckel und ohne Dollar-Kurs-Risiko.
Gibt es bei KiwiSign einen kostenlosen Plan?
Ja — eigene Dokumente selbst signieren ist bei KiwiSign kostenlos. SignNow bietet keinen dauerhaften Free-Plan, nur eine zeitlich begrenzte Testphase. Die bezahlten Funktionen (Kunden unterschreiben lassen) starten ab 19 €/Monat, jederzeit kündbar — mit 30 Tage Geld-zurück-Garantie: Bringt dir KiwiSign nicht die erste Unterschrift oder Rechnung schneller, bekommst du dein Geld zurück, ohne Wenn und Aber.
Kann der Empfänger ohne eigenes Konto unterschreiben?
Ja. Bei KiwiSign öffnet der Empfänger einen Link (auch am Handy), unterschreibt mit dem Finger und ist fertig — ohne Registrierung, ohne App. Mehrere Dokumente lassen sich über einen einzigen Link nacheinander unterschreiben.
Ist die Unterschrift rechtsgültig?
Ja. Beide nutzen die elektronische Signatur nach der EU-Verordnung eIDAS. Für Angebote, Verträge, Aufträge und Einwilligungen ist die einfache/fortgeschrittene Signatur rechtsgültig; jede Signatur wird mit Audit-Trail (Zeitstempel, E-Mail-Verifikation) dokumentiert.
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